Vernissage Wuppertal 2017

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Der Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal, Andreas Mucke, eröffnete am 28.04. unsere Kunstausstellung >Dass ich da stehe und weine< im Rathaus Wuppertal-Barmen.
Er verwies in seiner Ansprache auf die politische und gesellschaftliche Verantwortung, die jeder von uns trägt, um Flucht und Ausbeutung zu vermeiden.
Die ausgestellten Bilder und Skulpturen sind in Zusammenarbeit mit Flüchtlingen in Langenfeld entstanden. Aber auch Gespräche mit Menschen, die ihre Flucht 1945 beschrieben, Menschen, die in der heutigen Zeit Unsicherheit verspüren, die politische Auseinandersetzung mit den Ursachen der Flucht und von uns Künstlern mit vorangetriebene Integration gaben Impulse zu den dargestellten Motiven auf 33 Bildern.
Malong Phaphilom schilderte mit ihrer Lyrik das Anderssein und die Illusion der Integration.
Ilayda Sayilgan präsentierte ihr Photoprojekt >Aus Fremden werden Freunde<, das die frappierende Ähnlichkeit aus 2 Hälften eines Portraits verschiedener Menschen zeigt, wenn sie zusammengeführt werden. Da spielt es keine Rolle, woher dieser Mensch kommt.
Musikalisch begleitet wurden wir von Allah Khaddam aus Syrien, dessen hinreißende Bachinterpretation auf der Gitarre die Gäste begeisterte.
Der Chor ohne Grenzen aus Langenfeld rundete diese wunderbare Kulturveranstaltung ab. Die Bilder sprechen für sich. Mit Tränen in den Augen verfolgten die Gäste die Lieder aus der Heimat der Sänger. Man spürte das Heimweh der Solisten und die Freundschaft unter den Sängern.
Ihr wart alle zauberhaft!
Vielen Dank für diesen unvergesslichen Nachmittag!